Mietspiegelanstieg Stuttgart

Mietspiegelanstieg Stuttgart

Ein Mietspiegel wird von den Städten aufgestellt. Es handelt sich dabei um eine Übersicht der ortsüblichen Mieten. Jede Gemeinde kann frei wählen, ob sie einen Mietspiegel aufstellt oder nicht. In den Mietspiegel fließen Kriterien, wie die Lage der Wohnung (Infrastruktur, Lärm durch Verkehr, Bebauungsdichte, etc.) ein. Das Baujahr des Hauses spielt ebenso eine Rolle, wie die Qualität der Wohnung. Die Heizung, der Energieverbrauch und die Qualität der sanitären Einrichtungen wirkt sich auf die Höhe der berechneten Miete aus

Der Mietspiegelanstieg in Stuttgart hat folgende Gründe:

  • Höhere Ansprüche an die Wohnung
  • Zentrale Großstadtlaage
  • Gute Infrastruktur
  • Wunsch nach Nähe zum Arbeitsplatz
  • Anstieg der Nebenkosten, Steuern und Grundstückspreise

Höhere Ansprüche an die Wohnung

Ein Grund für einen Mietspiegelanstieg in Stuttgart sind die Ansprüche, die der Mieter an die Wohnung stellt. Der Komfort muss gegeben sein. Familien mit Kindern möchten, dass jedes Kind sein eigenes Zimmer hat. Dementsprechend groß muss die Wohnung sein. Eine Familie mit zwei Kindern braucht eine Wohnung mit mindestens vier Zimmer und Küche, dazu können noch ein Gäste- oder Arbeitszimmer kommen. Je nach Lage der Wohnung kommt auf den Mieter eine große finanzielle Belastung durch die Miete zu. Aber auch die vorhandene Ausstattung der Wohnung ist für den Mietspiegelanstieg in Stuttgart verantwortlich. Räume, in denen Parkett verlegt ist, sind teurer als solche, in denen es eine Auslegware, wie einen Belag oder Teppich gibt. Nicht zu unterschätzen ist es, wenn ein Autoabstellplatz oder gar eine Tiefgarage benötigt wird. Auch diese Plätze schlagen sich bei dem Mietspiegelanstieg zu Buche.

Liegt die Wohnung in einem höheren Stockwerk, sollte ein Lift vorhanden sein. Das wirkt sich alles auf den Mietspiegelanstieg in Stuttgart aus. Um Heizkosten zu sparen, muss das Haus über eine gute Isolierung und moderne Fenster verfügen.

Zentrale Lage und gute Infrastruktur

Gewünscht wird in der heutigen Zeit eine zentrale Lage der Wohnung. Nicht jeder hat ein Auto, daher muss die Wohnung so gelegen sein, dass die wichtigsten Besorgungen zu Fuß erledigt werden können. Gerade Wohnungen in zentraler Lage sind von dem Mietspiegelanstieg in Stuttgart besonders betroffen. Die Nachfrage nach solchen Objekten ist groß. Wer in der Stadt wohnt, kann mit einer guten Infrastruktur rechnen. Die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist gegeben, Bus- oder Straßenbahnhaltestellen sind innerhalb weniger Minuten zu Fuß erreichbar. Diesen Komfort muss man im Rahmen des Mietspiegelanstiegs in Stuttgart teuer bezahlen. In ländlichen Gebieten ist das Wohnen zwar günstiger, aber es muss damit gerechnet werden, dass weitere Wege notwendig sind, um die wichtigsten Punkte zu erreichen. Auch die Verkehrsanbindung ist auf dem Land nicht so gut, wie in der Stadt.

Familien mit Kindern suchen sich eine Wohnung in zentraler Lage, um den Kindern einen kurzen Weg zur Schule oder in den Kindergarten zu ermöglichen. Die Sicherheit ist dabei ein großer Faktor. Auf dem Land müssen Kinder ungeregelte Kreuzungen oder Landstraßen überqueren. Die Situation ist in der Stadt nicht gegeben, die Kinder kommen viel sicherer in der Schule an. Daher werden viele Eltern auch den Mietspiegelanstieg in Stuttgart in Kauf nehmen.

Nähe zum Arbeitsplatz

Ebenfalls ein Grund für den Mietspiegelanstieg in Stuttgart ist, dass jeder in der Nähe seines Arbeitsplatzes wohnen möchte. Lange Fahrzeiten sollten vermieden werden. Gerade in den Morgen- und Nachmittagsstunden sind viele auf dem Weg zur bzw. von der Arbeit nach Hause. Staus sind da bereits normal. Es ist viel besser, wenn nur eine kurze Strecke zu fahren ist. Ideal ist es natürlich, wenn der Arbeitsplatz zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb kürzester Zeit erreichbar ist. Das ist der Grund, warum sich viele eine Wohnung in der Innenstadt suchen. Dort ist allerdings der Mietspiegelanstieg in Stuttgart sehr zu spüren. Die finanzielle Belastung durch die Miete und die Nebenkosten ist recht groß. Die positive Seite daran ist, dass man sich Nerven und Zeit spart, wenn der Arbeitsweg nicht allzu weit ist.

Anstieg der Steuern, Nebenkosten und Grundstückspreise

In den letzten Jahren sind die Steuern gestiegen, das spiegelt sich auch im Mietspiegelanstieg in Stuttgart wider. Verschärfte Bauvorschriften sind ein Negativpunkt bei dem Mietspiegelanstieg in Stuttgart. Damit die Gesetze eingehalten werden, sind bei der Errichtung einer Immobilie höhere Investitionen notwendig.

Es muss immer mehr Wohnraum geschaffen werden, da Wohnungen in der Stadt beliebt aber rar sind. Es ist eine logische Folge aus Angebot und Nachfrage, die eine Erhöhung der Grundstückspreise rechtfertigen. Einerseits ist es der Käufer, der dringend ein Grundstück benötigt. Auf der anderen Seite steht der Verkäufer, der die Not erkennt und daher den Preis für das Grundstück hoch ansetzt.

In den letzten Jahren ist der Mietspiegelanstieg in Stuttgart deutlich zu spüren gewesen. Besonders drastisch ist die Situation bei Wohnungen um ca. 30m². Im Jahr 2011 bezahlte man beispielsweise für eine Wohnung dieser Größenordnung knapp 11 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr 2015 lag der Quadratmeterpreis bei etwa 16 Euro. Am teuersten lebt es sich im Stadtteil Schönberg, hier muss beinahe 20 Euro Miete pro m² gezahlt werden. Hedelfingen ist der günstigste Stadtteil von Stuttgart, die Miete beträgt die Hälfte von dem, was in Schönberg zu bezahlen ist.

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